Es gibt ein französisches Sprichwort, das besagt, daß keine Kunst vor der Ewigkeit zu bestehen vermöge, die nicht die Klangfarbe ihrer Epoche trage.

Die nachfolgend abgebildeten Arbeiten in den einzelnen Rubriken geben einen ersten Überblick über mein malerisches und zeichnerisches Schaffen. Die Abbildungen sind jedoch nicht streng chronologisch geordnet.

Beim Malen und Zeichnen interessierte mich immer das intuitive Vorgehen, etwas anzudeuten und in der Schwebe zu lassen.
Das Malen gleicht dabei meist mehr einem Zeichnen mit dem Pinsel.

Es ging mir in den Mal- und Zeichenprozessen stets aber auch um Hingabe und Loslassen, sowie um Akzeptanz dessen was gerade passiert. Je schneller die Gestik, je geringer die Kontrolle, um so mehr zufälliges kommt zum Vorschein und fixiert sich im Bild. Diesen Prozess erlebe ich gerne als neugieriges Beobachten und Experimentieren, ohne Anspruch damit allzu schnell fertig zu sein, denn alles hat seine ganz eigene Zeit, mein Bild genauso wie auch ich. Die jüngeren Bilder sind deshalb auch nicht mehr das Ergebnis ei­ner vorgefassten Idee – die Rolle des Zufalls, das Erarbeiten, der gesamte Arbeitsprozess ist mir im Laufe der Jahre zu wichtig geworden um darauf zu verzichten.

Meine Ideen ruhen jedoch nicht, neue Projekte sind in der Warteschleife. Ich bin z. Z. am Erproben zusätzlicher Materialien und neuer Techniken. Wie kann ich sie auf meine Art anwenden, durch sie Neues entwickeln? Zugleich malen und zeichnen – mich intensiver als bisher damit ausdrücken!