Landschaften stehen im Mittelpunkt meiner Malerei.

Der besondere Reiz beim Zeichnen und Malen von Landschaften besteht für mich darin
mich vom Charakter einer Landschaft unmittelbar (meistens „plein air“) inspirieren zu lassen.
Das Gesehene, Wahrgenommene, Erlebte und das Erkannte – den jeweiligen Ausschnitt der Natur zu abstrahieren- in Punkt, Linie und Farbflächen.


Dabei spielen die Jahreszeiten- bzw. die Farb- und Strukturwechsel – eine zentrale Rolle. Ich untersuche gerne die Beziehungen zwischen Farben, Oberflächen, Formen und Texturen: Landschaft, Zeichnung, Struktur und Farbe treten daher gleichberechtigt nebeneinander auf.

Anstatt die Landschaft real wieder zu spiegeln, ist es mein primäres Ziel das typische von Landschaften einzufangen. Deshalb sind auch immer Skizzenbuch, Stifte und Aquarellfarben auf allen meinen Reisen und Ausflügen mit dabei. Das zeichnen und skizzieren ist nicht nur Gedankenstütze, sondern übt den Blick für Proportionen, das rasche Erfassen des Motivs. Bild- und Blickpunkte werden notiert und im Entwurf auch gleich malerisch erprobt.


Meine Malweise ist intuitiv, instinktiv und explorativ.
Die Handschrift zumeist figurativ, in jedem Falle aber erzählerisch geprägt.
Malerei und Zeichnung sind strukturell dicht komponiert und Beleg einer fast seismografischen Wahrnehmung.

Ebenso wichtig ist mir die Entwicklung meiner ganz persönlichen Farbpalette, die jeden guten Maler kennzeichnet.
Der Maler Vincent van Gogh schrieb hierzu einmal an den französischen Maler Émile Bernard:
„Es stimmt, dass man in den paar Gemälden, die Vermeer gemalt hat, die ganze Farbtonleiter finden kann; doch das Zitronengelb, das blasse Blau und Hellgrau zu vereinen ist bei ihm so kennzeichnend, wie bei Velázquez die Harmonisierung von Schwarz, Weiß, Grau und Rosa.“